FAZ+Evergrande und Co. :
Chinas Immobilienkrise spitzt sich zu

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Symbol für die Krise des chinesischen Bausektors: Ein Häuserkomplex von Evergrande in Huai’an in China

Der Immobilienriese Evergrande beantragt in Amerika Gläubigerschutz, ein weiterer bedeutender Immobilienkonzern wankt – und die Krise greift auf die Finanzbranche über. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Worum geht es bei Evergrandes Antrag?

Der strauchelnde Immobiliengigant hat beantragt, dass die in Ländern außerhalb der USA bereits eingeleitete Restrukturierung des gewaltigen Schuldenberges auch in den USA anerkannt wird. In Insolvenzverfahren gibt es immer die Gefahr, dass sich einzelne Gläubiger zulasten anderer Gläubiger schadlos halten und ihre Ansprüche geltend machen. Die Gefahr ist umso größer, wenn die Gläubiger in unterschiedlichen Rechtsgebieten operieren. Um eine grenzüberschreitende ordnungsgemäße Prozedur der Restrukturierung zu gewährleisten, sieht das amerikanische Recht Chapter 15 vor. Dessen Schutz hat Evergrande jetzt beantragt. Evergrande selbst betonte, dass es sich um einen „normalen Vorgang“ handle, der keinen Insolvenzantrag beinhalte.

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