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Nur untergeordnetes Thema : Rechnungshof kritisiert EU-Klimapolitik

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Vor allem der Verkehr muss nach Einschätzung von Fachleuten mehr CO2 einsparen. Bild: dpa

Die Europäische Union muss jedes Jahr mindestens doppelt so viel Kohlenstoffdioxid einsparen wie bisher, schätzt der Europäische Rechnungshof. Und fordert mehr Geld für bestimmte Technologien.

          Die Europäische Union stellt sich zu wenig auf die Folgen des Klimawandels ein. Die Energie- und Klimapolitik der Gemeinschaft konzentriere sich vor allem auf die Senkung der CO2-Emissionen, kritisiert der Europäische Rechnungshof in einer am Dienstag in Brüssel vorgelegten Analyse.

          Selbst wenn es gelinge, den Temperaturanstieg – wie im Paris Klimaschutzabkommen vereinbart – auf 2 Grad verglichen mit dem Niveau vor der Industrialisierung zu begrenzen, kämen auf Europa erhebliche Änderungen zu.

          In Teilen Skandinaviens könnten die Temperaturen im Winter stark steigen. Im Sommer könne der Anstieg in weiten Teilen Spaniens und im nördlichen Skandinavien 3 bis 4 Grad betragen. Der Temperaturanstieg bringe höhere Niederschlagsmengen, Überschwemmung und einen Anstieg der Bodenerosion mit sich, heißt es in der Analyse des Rechnungshofs.

          Trotz der gravierenden Folgen spiele die Anpassung an den Klimawandel bisher auf Ebene der EU wie der Mitgliedstaaten eine untergeordnete Rolle. Zu wenig Gewicht legt die Politik nach Ansicht der Rechnungsprüfer auch auf die Erforschung neuer Technologien zur Begrenzung des Klimawandels. Von 2020 an müsse die EU ihre Bemühungen zur Senkung des Treibhausgasausstoßes jedes Jahr verdoppeln und von 2030 an verdrei- bis vierfachen, heißt es in der Analyse.

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