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Iran-Sanktionen : Wie Europa den Handel mit Iran retten will

Iran hat vor allem Teppiche, Pistazien und Öl zu bieten. Bild: EPA

Deutschland, Frankreich und Großbritannien versuchten, mit der Zweckgesellschaft Instex den Handel mit Iran aufrecht zu erhalten. Das hat nicht funktioniert. Nun sollen ein neuer Leiter und ein anderes Geschäftsmodell her.

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          Es soll ein Instrument für eine europäische Machtdemonstration sein, doch demonstriert es jetzt eher Europas Machtlosigkeit? Mit der Zweckgesellschaft Instex („Instrument In Support of Trade Exchanges“) wollen die drei Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigen, dass sie den europäisch-iranischen Handel auch unter amerikanischen Sanktionsdrohungen am Leben halten können. Immer wieder haben Politiker wie der deutsche Außenminister Heiko Maas und der französische Finanzminister Bruno Le Maire die Bedeutung von Instex betont.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Man arbeite „mit Hochdruck“ an den Voraussetzungen für die Abwicklung der ersten Transaktionen“, wird im Auswärtigen Amt versichert. „Interesse seitens der Wirtschaft ist vorhanden.“ Anfang Juli hatte Le Maire „für die kommenden Tage“ die ersten Geschäftsabschlüsse angekündigt. Doch mehr als ein halbes Jahr nach der Instex-Gründung lassen diese immer noch auf sich warten.

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