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Schuldenkrise : Spanien will mit neuem Konjunkturpaket aus der Rezession

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Die viertgrößte Volkswirtschaft der kämpft noch immer mit den Auswirkungen der Immobilienkrise Bild: dapd

Wegen der hohen Arbeitslosigkeit und den Sparmaßnahmen ist die spanische Wirtschaft Ende vergangenen Jahres noch tiefer in die Rezession gerutscht als erwartet. Mit einem neuen Konjunkturpaket will Regierungschef Mariano Rajoy dagegenhalten.

          Die Rezession in Spanien hat sich im vierten Quartal 2012 überraschend deutlich vertieft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel in den drei Monaten bis Ende Dezember um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach einem Minus von 0,3 Prozent im dritten Jahresviertel, wie die nationale Statistikbehörde INE am Mittwoch in Madrid mitteilte. Damit ist das Minus noch stärker ausgefallen als nach einer ersten Schätzung der spanischen Notenbank in der vergangenen Woche.

          Den Angaben zufolge ging die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal auf Jahressicht um 1,8 Prozent zurück. Im Gesamtjahr 2012 schrumpfte die spanische Wirtschaft demnach um 1,37 Prozent.

          Mit einem neuen Konjunkturpaket will die spanische Regierung noch das Wachstum wieder in Schwung bringen. In Kürze werde es ein neues Bündel von Maßnahmen geben, mit dem die Wirtschaft angekurbelt werden soll, sagte Rajoy am Mittwoch im Parlament. Dazu gehörten auch Hilfen für Unternehmer, fügte der Ministerpräsident hinzu.

          Die EU-Kommission hat in dieser Woche die Möglichkeit angedeutet, dass die Vorgaben für den Abbau des spanischen Haushaltsdefizits abermals gelockert werden könnten. Die Arbeitslosigkeit im Lande ist zum Ende des ersten Amtsjahres von Regierungschef Rajoy auf den Rekordstand von 26 Prozent geklettert. Die Binnennachfrage leidet an fünf Sparrunden, die in weniger als einem Jahr erfolgten. Im Rahmen des letzten Sparpakets wurden die Löhne im öffentlichen Sektor und die Arbeitslosenunterstützung gekürzt, während die Mehrwertsteuer im Herbst angehoben wurde.

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