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FAZ Plus Artikel Eurogipfel-Kommentar : Von Meseberg nach nirgendwo

  • -Aktualisiert am

Bestens gelaunt: Angela Merkel, Emmanuel Macron und Viktor Orban in Brüssel Bild: EPA

Die Debatte über die Zukunft des Euroraums nimmt auch in Brüssel keinen Schwung auf: Aus widersprüchlichen Wunschlisten lassen sich nicht im Handumdrehen Reformen machen. Hilft der Meseberger Fahrplan?

          Bringt der vor zwei Wochen in Meseberg geborene deutsch-französische „Fahrplan für das Euro-Währungsgebiet“ neuen Schwung in die stockende Diskussion über die Weiterentwicklung des Euroraums? Wer das dürre Schlusskommuniqué des Brüsseler Eurogipfels vom vergangenen Freitag liest, muss das bezweifeln. Die Grundsatzpositionen haben sich nicht verändert. In der Diskussion über die Bankenunion ist unverändert umstritten, wie viel Risiken in den Bankbilanzen bis wann abgebaut sein müssen, bevor an eine Risikovergemeinschaftung zu denken ist. Genauso strittig ist der von Paris forcierte und von Berlin nun halbwegs unterstützte Vorschlag eines Extrabudgets für den Euroraum.

          Nachdem die Eurofinanzminister in der ersten Jahreshälfte den Auftrag der Staats- und Regierungschefs klar verfehlt haben, in einigen Schlüsselfragen voranzukommen, müssen sie es bis Dezember weiter versuchen. Vielleicht hilft der Meseberger Fahrplan dabei, vielleicht nicht. Politisch mag es die Diskussion sogar positiv beeinflussen, dass das Papier handwerklich grottenschlecht ist. Es handelt sich um eine Art Wunschliste beider Seiten, die sich gelegentlich widersprechen und derzeit teilweise wenig realistisch erscheinen. Erfreulich ist, dass zwei bisher kaum diskutierte Aspekte auftauchen, nämlich eine Art Insolvenzrecht für überschuldete Staaten sowie schärfere Vorgaben für den Abbau fauler Kredite. Da diese beiden Ideen aber fast sicher ein italienisches Veto auslösen werden, sind sie wohl kaum das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.

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          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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