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EU-Urheberrecht : Verlage gegen Google

Die Debatte um das EU-Urheberrecht zwischen Google und den Verlagen geht weiter. Bild: AP

Die Ankündigung des Google-Konzerns, nicht für Links zu Presseinhalten zu zahlen, schlägt Wellen. Deutsche Verleger monieren nun einen Angriff auf die Pressefreiheit.

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          Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wirft Google vor, das europäische Urheberrecht auszuhebeln. „Mit seiner Ankündigung, in Frankreich keinesfalls für Presseinhalte zahlen zu wollen und Angebote, die auf die Einhaltung des Urheberrechts bestünden, auszulisten, scheint Google die Presse- und Meinungsfreiheit mittelfristig in der gesamten EU anzugreifen“, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

          Hendrik Wieduwilt

          Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

          Hintergrund ist Googles Ankündigung, nicht für Links zu Presseinhalten zu bezahlen. Suchergebnisse müssten auf Relevanz basieren, hatte der stellvertretende Konzernchef Richard Gingras am Mittwoch geschrieben. Das von Protesten begleitete europäische Urheberrecht sieht vor, dass auch kleine Abschnitte aus Zeitungsberichten für Suchmaschinen kostenpflichtig sind.

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