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Kampf gegen Müll in Ozeanen : EU-Parlament will Plastik-Wegwerfprodukte verbieten

  • Aktualisiert am

Weg damit, sagt das EU-Parlament. Bild: dpa

Das Europaparlament hat am Mittwoch für ein Verbot von Trinkhalmen, Einweggeschirr, Wattestäbchen und anderen Wegwerfprodukten aus Plastik gestimmt. Wie das Verbot aber am Ende aussieht, hängt jetzt von Verhandlungen ab.

          Das EU-Parlament sagt dem Plastik den Kampf an. Es geht vor allem darum, die Verschmutzung der Ozeane durch Kunststoffmüll zu bekämpfen. Die Entscheidung treffen die verschiedenen EU-Institutionen in den kommenden Monaten gemeinsam – sie müssen nun einen Kompromiss aushandeln.

          Das Verbot betrifft Trinkhalme, Einweggeschirr, Wattestäbchen und andere Wegwerfprodukten aus Plastik. Das Europaparlament stimmte einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission am Mittwoch in erster Lesung zu. Die geplante Neuregelung sieht vor, eine Reihe von Einwegprodukten, für die es bereits Alternativen gibt, ab 2021 ganz aus der EU zu verbannen.

          Plastikflaschen sollen der Vorlage zufolge separat gesammelt werden. Außerdem sollen die Mitgliedsstaaten die Auflage bekommen, bis 2025 Einweg-Plastikflaschen zu 90 Prozent zu recyclen.

          Die Umweltminister der EU-Staaten wollen sich nach Angaben eines Diplomaten in Brüssel noch vor Jahresende auf eine gemeinsame Position verständigen. Anschließend können die Verhandlungen zwischen Vertretern des Parlaments, der Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission beginnen. Über die neue Richtlinie entscheiden das Europaparlament und die EU-Staaten gemeinsam.

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