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In der Corona-Krise : EU-Kommission will europäische Unternehmen vor Übernahmen schützen

  • Aktualisiert am

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Bild: dpa

Damit wichtige Technologien und Konzerne nicht in die falschen Hände gelangen, sollen ausländische Investitionen in krisengeschwächte Unternehmen geprüft werden.

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          Die EU-Kommission will europäische Unternehmen besser vor Übernahmen schützen. Viele Firmen seien von der Virus-Krise „vorübergehend geschwächt“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. „Deswegen müssen wir wissen, welche Investoren außerhalb Europas in Not geratene Firmen aufkaufen wollen und zu welchem Zweck.“ Die EU müsse ihre wichtigen Technologien und Konzerne schützen. Die Kommission habe deshalb Leitlinien für die Mitgliedstaaten herausgegeben, um „ausländische Direktinvestitionen zu prüfen“, sagte von der Leyen.

          Die Kommissionspräsidentin forderte die EU-Staaten auf, rasch entsprechende Schutzinstrumente für Unternehmen zu beschließen, wenn sie solche Regelungen noch nicht hätten. Die Mitgliedstaaten könnten den Kapitalverkehr einschränken, wenn außereuropäische Investitionen die Sicherheit und öffentliche Ordnung in der EU untergraben könnten.

          Die Kommissionspräsidentin betonte aber auch, die EU sei und bleibe offen für ausländische Investoren. „Mit der Leitlinie wollen wir beides in Einklang bringen, die Offenheit und den notwendigen Schutz.“ Nähere Einzelheiten zu den Leitlinien veröffentlichte die Kommission am Mittwoch zunächst nicht.

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