https://www.faz.net/-gqe-9n5yy
Werner Mussler (wmu.)

Ermüdender Wahlkampf : Europawahl ohne Alternativen

  • -Aktualisiert am

Frans Timmermans (links) und Manfred Weber (rechts) bei einem TV-Duell in Amsterdam Bild: EPA

Es reicht nicht aus, sich gegen eine Abwicklung der Europäischen Union zu wenden. Für ein deutliches Ja zu einem vereinten Europa fehlt einiges.

          3 Min.

          Schon vor Monaten ist die bevorstehende Europawahl zur Schicksalswahl ausgerufen worden – also zur Wahl, bei der sich entscheide, ob die Europäische Union durch Populisten von links und rechts gekapert oder durch „proeuropäische“ Kräfte gestärkt werde.

          Der unverändert müde Wahlkampf wird diesem Anspruch einer Schicksalswahl nicht gerecht. In Deutschland haben ihn die meisten Parteien, allen voran die Union, weitgehend inhaltsleer geführt, in den meisten anderen Ländern wird er meist von der Innenpolitik beherrscht. Die Wahlbeteiligung wird wohl etwas höher ausfallen als bei der letzten Wahl 2014, aber wie gewohnt deutlich niedriger als bei nationalen Wahlen sein.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Bei Immobiliengeschenken heißt es: Steuerfragen umfassend prüfen.

          Der Steuertipp : Die Nießbrauch-Falle

          Der Nießbrauch wird bei Immobilienschenkungen gern gewählt, um das Nutzungsrecht zu behalten. Dabei sollte man nie die Einkommensteuer übersehen.

          G 7 in Cornwall : Brexit-Störgeräusche für Johnson

          Eigentlich sollte es beim G-7-Gipfel vor allem um Corona und die Herausforderung durch China und Russland gehen. Doch immer wieder muss sich Gastgeber Boris Johnson auch mit dem Streit mit der EU auseinandersetzen.