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Interne Bundeswehrpläne : Ermittlungen gegen Militärsparte von Airbus weiten sich aus

Ein Airbus A400M Transportflugzeug steht auf dem Fliegerhorst Wunstorf (Symbolbild). Bild: dpa

Mitarbeiter von Airbus haben interne Pläne der Bundeswehr genutzt, um sich Vorteile in einer Ausschreibung verschaffen. Nicht nur die Staatsanwaltschaft untersucht den Fall.

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          Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter von Airbus, die sich vertrauliche Unterlagen der Bundeswehr verschafft haben, um Vorteile in Ausschreibungen für Millionenaufträge zu erhalten, weiten sich aus. Fahnder der Münchner Staatsanwaltschaft entdeckten in diversen Mail-Accounts von Managern mehr als 100 Unterlagen, die vom Militär als „Verschlusssache“ (VS) deklariert wurden, berichtet der „Spiegel“.

          Ulrich Friese

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mit dem Vorfall, der auf einer Selbstanzeige von Airbus basiert, ist die Staatsanwaltschaft bereits seit Mitte September befasst. Doch mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen schweigt der deutsch-französische Rüstungshersteller ebenso wie das involvierte Bundesverteidigungsministerium zu konkreten Details.

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