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Enteignung und Mietenstopp : Die DDR ist kein Vorbild!

  • -Aktualisiert am

Ist die Enteignung von Besitz wirklich notwendig? Bild: EPA

1959 hatte SED-Chef Walter Ulbricht versprochen, dass „die seit Jahrhunderten bestehende Wohnungsnot“ beseitigt wird. Doch der Plan scheiterte. Wirken Wohnungsenteignung und Mietenstopp doch nicht? Ein Gastbeitrag.

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          Deutschlands berühmteste Hausbesetzerin residiert im Bundeskanzleramt. Sie trägt keine schwarzen Kapuzenpullis, sondern farbige Blazer. Denn die Frau, die 1981 mit einer Bohrmaschine die Tür einer leerstehenden Wohnung in Berlin aufbrach, heißt – Angela Merkel.

          Die Wohnung in der Templiner Straße10 gehörte zum Bestand der Ost-Berliner Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV), einem der Volkseigenen Betriebe, denen mehr als 40 Prozent des Wohnraums in der DDR gehörte. Da die KWV so viele Wohnungen betreute, bekam sie es oft nicht mit, wenn ein Mieter auszog. Vor allem junge Leute, die von der Wohnungsnot besonders betroffen waren, besetzten deshalb zuweilen leerstehende Wohnungen.

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