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Fusionskraftwerke : Der König der Laser

Forscher: Markus Roth am größten Laser der Welt - „Phelix“ in Darmstadt Bild: Marcus Kaufhold

Eine Gruppe hochkarätiger Forscher arbeitet an der „Energierevolution“. Zu ihr gehört Markus Roth, ein Star-Trek-Fan. Das Milliardenprojekt soll jetzt Großkonzerne anlocken.

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          Werden wir uns irgendwann von einem Ort zum anderen beamen können? Für den Physik-Professor Markus Roth ist das keine unsinnige Frage, ob ein Mensch in Atome zerlegt und an anderer Stelle wieder zusammengesetzt werden kann – nach dem Vorbild der alten Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise, amerikanisch Star Trek. Technisch sei das für einzelne Teilchen möglich, aber der Mensch bestünde eben aus viel mehr Atomen. So brauchte es nur fürs Einlesen dieser Information 40 000 Milliarden Jahre. Der Festplattenstapel der Daten hätte das Längenmaß von drei Lichtjahren.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Roth ist nicht nur ein großer Star-Trek-Fan und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit den aufsehenerregenden Erfindungen aus der Kult-Folge. Er ist als Forscher eine international gefragte Kapazität in der Lasertechnik und Plasmaphysik. Mit anderen führenden Wissenschaftlern, darunter auch ein Nobelpreisträger, arbeitet der 54 Jahre Professor von der TU Darmstadt an einem „revolutionären Verfahren“ zur klimaneutralen Stromproduktion – frei von CO2. Es geht um neuartige Fusionskraftwerke und den Einsatz von Hochleistungslasergeräten zum Beschuss von Wasserstoffmolekülen zur Energiegewinnung, fast frei von radioaktiver Strahlung.

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