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Europäische Energiekrise : Aufgeheizt statt abgekühlt

Atomkraftwerk in Civaux: Frankreich gewinnt viel Strom aus Kernkraft. Bild: Reuters

Brüssel bekommt die lautstarke Energiepreis-Debatte der letzten Wochen nicht in den Griff. Auf dem kommenden EU-Gipfel droht nun ein Streit über den Strommarkt, die Zukunft der Atomkraft und die künftige Rolle Russlands.

          3 Min.

          Wie die Debatte über die hohen Energiepreise beim Treffen der EU-Staats- und -Regierungschefs Ende dieser Woche verläuft, ist kaum vorherzusagen. So heißt es im Entwurf für die Schlussfolgerungen bisher nur: „Der Europäische Rat hat sich mit dem jüngsten Anstieg der Energiepreise befasst.“ In eckigen Klammern folgt: „Noch weiter auszuarbeiten“.

          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Es könnte hoch hergehen. Darauf zumindest deutet ein Drahtbericht der deutschen Botschaft hin, in dem diese die Bundesregierung über die Diskussion der EU-Staaten über den eben von der Europäischen Kommission vorgelegten Werkzeugkasten zur Energiekrise informiert. Das „nur für den Dienstgebrauch“ gekennzeichnete Papier liegt der F.A.Z. vor.

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