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Umweltbundesamt : UBA will hohe Maut und keine Pendlerpauschale mehr

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Nach Meinung des UBA muss Deutschland viel mehr tun, um die Klimaziele zu erfüllen. Bild: dpa

Das sind richtig unpopuläre Vorschläge: Das Umweltbundesamt glaubt, dass Deutschland nur dann die Klimaschutzziele erfüllen kann, wenn es eine hohe Maut und andere schmerzhafte Maßnahmen einführt.

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          Donald Trumps Ausstieg aus dem Klimaabkommen hat auf der ganzen Welt Empörung hervorgerufen. Aber auch in Deutschland werden die hiesigen Klimaschutzziele nach Meinung des Umweltbundesamtes (UBA) nur etwas, wenn einige unpopuläre Maßnahmen umgesetzt werden.

          Die Bundesregierung muss nach Einschätzung des UBA aus Klimaschutz-Gründen eine „fahrleistungsabhängige Maut für alle Straßenfahrzeuge“ einführen. Wie das Magazin „Der Spiegel“ schreibt, ist dies nach einer Studie der Behörde notwendig, um die Pariser Klimaziele zu erfüllen und die eigenen Selbstverpflichtungen einzuhalten.

          UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sagt dem Magazin: „Im bisherigen Tempo können wir nicht weitermachen. Wenn wir unsere Ziele noch erreichen wollen, müssen wir auch über Maßnahmen nachdenken, die auf den ersten Blick unpopulär sind."

          Laut Gutachten müssten alle Autofahrer eine Gebühr zahlen, deren Höhe von den gefahrenen Kilometern abhängig wäre. Für einen Benziner seien auf der Autobahn 6,5 Cent pro Kilometer zu zahlen. Eine Autofahrt von Berlin nach Köln würde dann rund 37 Euro zusätzlich kosten. Die beschlossene Pkw-Maut sieht pauschale Tarife für ein Jahr für Inländer vor - unabhängig von den gefahrenen Kilometern.

          Ende der Pendlerpauschale gefordert

          Darüber hinaus fordern die UBA-Experten den Angaben nach sinkende Verbrauchswerte für Benzin- und Dieselfahrzeuge sowie ein Aus für die günstige Besteuerung von Diesel und die Pendlerpauschale.

          Nach den Berechnungen müssten zudem bis 2030 zwölf Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Dafür forderten die Autoren eine Mindestquote für Elektroautos nach chinesischem Vorbild. Sie läge 2020 bei drei Prozent und 2025 bereits bei 30 Prozent. Würde ein Hersteller die Quoten verfehlen, müsse er Strafzahlungen leisten.

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