https://www.faz.net/-gqe-8vidl

Rick Perry : Klimawandelskeptiker als Energieminister bestätigt

  • Aktualisiert am

Rick Perry am Donnerstag bei seiner Ernennung Bild: Reuters

Klare Sache im Senat: Mit einer großen Mehrheit ist Ex-Gouverneur Rick Perry zum neuen Energieminister ernannt worden. Jetzt ist er für eine Ministerium zuständig, das er ursprünglich mal abschaffen wollte.

          1 Min.

          Der amerikanische Senat hat den früheren texanischen Gouverneur Rick Perry als neuen Energieminister im Kabinett von Präsident Donald Trump bestätigt. Bei der Abstimmung am Donnerstag erhielt der Republikaner 62 Stimmen, während 37 Senatoren gegen ihn votierten. Der 66-Jährige steht bei Demokraten in der Kritik. Sie werfen ihm eine zu große Nähe zu Ölfirmen und Zweifel an Studien zum Klimawandel vor.

          Dem Ministerium untersteht ein riesiger Forschungsapparat, der sich etwa mit der Ölförderung, der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien befasst. Zudem ist es für die Atomwaffen zuständig.

          Perry hatte Ende 2000 das Amt des Gouverneurs von Texas von George W. Bush übernommen, als der Präsident der Vereinigten Staaten wurde, und den Bundesstaat bis Anfang des vergangenen Jahres regiert. Dort setzte er eine sehr konservative Agenda durch.

          Er war sowohl bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl als auch bei der vorherigen als Bewerber für die Nominierung der Republikanischen Partei angetreten. In Erinnerung blieb vor allem eine TV-Debatte 2011, bei der sich Perry blamierte, als er sich an eines von drei Ministerien, die er abschaffen wollte, nicht erinnern konnte. "Ups" entfuhr es ihm. Später fiel es ihm wieder ein: Es war das Energieministerium. Später erklärte er, dass ihm diese Äußerung leid tue.

          Weitere Themen

          Sony verliert Rechtsstreit um „Vaio“–Laptops

          Patentverletzung : Sony verliert Rechtsstreit um „Vaio“–Laptops

          Nach acht Jahren Rechtsstreit steht fest: Sony muss einem Erfinder aus München Schadenersatz zahlen. Der japanische Konzern verletzt mit seinen bekannten „Vaio“-Laptops ein Patent. Und je mehr Laptops verkauft werden, desto mehr muss Sony zahlen.

          Mainzer Goldgrube im Kampf gegen die Pandemie Video-Seite öffnen

          Globaler Hoffnungsträger : Mainzer Goldgrube im Kampf gegen die Pandemie

          Voriges Jahr war die Mainzer Biotechnologiefirma Biontech noch weithin unbekannt, nun hat sie sich zum globalen Hoffnungsträger im Kampf gegen die Corona-Pandemie gemausert. Zusammen mit dem amerikanischen Pharmariesen Pfizer entwickelte Biontech einen nach eigenen Angaben zu mehr als 90 Prozent wirksamen Impfstoff gegen das Virus.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.