https://www.faz.net/-gqe-8c6u8

Luftverschmutzung : Chinesische Regierung schließt Kleinbetriebe wegen des Smogs

  • Aktualisiert am

Posieren mit Schutzmaske: An Smog-Tagen sind auch Touristen in China ziemlich eingeschränkt. Bild: dpa

Die höchste Smog-Warnstufe wurde in Peking im Dezember ausgerufen, jetzt sieht sich die Regierung zu weiterem Handeln im Kampf gegen die Luftverschmutzung veranlasst. Tausende kleine Unternehmen sollen dicht gemacht werden.

          China geht im Kampf gegen die Luftverschmutzung in Großstädten gegen Tausende kleine Unternehmen vor. Allein in diesem Jahr sollten in der Hauptstadt Peking 2500 Firmen geschlossen werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Weitere Unternehmen dürften 2017 folgen.

          Betroffen seien vor allem kleine Schadstoffquellen wie Restaurants, Hotels oder Werkstätten, hieß es unter Berufung auf einen nicht genannten Regierungsvertreter. Diese Firmen würden immer mehr Schadstoffe ausstoßen. Das mache die Erfolge zunichte, die durch die rückläufige Zahl von Großbetrieben erreicht worden sei.

          Höchste Smog-Warnstufe im Dezember

          Jährlich kommt es wegen der starken Luftverschmutzung zu Tausenden Protestaktionen. In Peking wurde im vergangenen Monat die höchste Smog-Warnstufe ausgerufen, bei der einige Firmen die Produktion einstellen müssen, Schulen schließen und der Verkehr stark eingeschränkt wird. Das Umweltministerium warnte nun abermals vor starkem Smog in Peking und den Provinzen Hebei und Tianjin.

          Weitere Themen

          „Es muss alles auf den Tisch“

          Bahlsen gibt Fehler zu : „Es muss alles auf den Tisch“

          Der Bahlsen-Verwaltungsratsvorsitzende kündigt an, dass die Geschichte des Unternehmens fundiert aufgearbeitet werden soll. Was seine Tochter gesagt habe, sei falsch.

          Topmeldungen

          Kurz’ Zögern : Gefangen in der Ibiza-Falle

          Lange wartete Österreichs Kanzler, bis er sich zum Video von FPÖ-Chef Strache äußerte. Dabei war ihm schnell klar, dass sein Vize nicht zu halten ist. Dessen Parteifreund Gudenus soll derweil weiter Kontakt zu der vermeintlichen Oligarchennichte gehalten haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.