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Explosion im Jahr 2010 : „Deepwater-Horizon“-Unfall kostet 62 Milliarden Dollar

  • Aktualisiert am

Die gewaltige Explosion auf der BP-Ölplattform kostete vor sechs Jahren elf Menschen das Leben. Bild: dpa

Vor sechs Jahren explodierte die Ölplattform „Deepwater Horizon“ von BP. Erst jetzt wird das ganze Ausmaß der Kosten bekannt: Eigentlich sind es 62 Milliarden Dollar. Warum BP Glück hat und trotzdem weniger zahlen muss.

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          Die Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ kostet dem britischen Konzern BP zufolge insgesamt knapp 62 Milliarden Dollar. Die vorläufige Endabrechung legte das Unternehmen am Donnerstag nach spürbaren Fortschritten bei den noch offenen Rechtsstreitigkeiten vor.

          Doch komplett bleibt das Unternehmen nicht auf der gesamten Summe sitzen: Steuerliche Effekte drücken die Rechnung von ursprünglich 61,6 auf 44,0 Milliarden Dollar.

          Elf Menschen starben

          Bei der Explosion der "Deepwater Horizon" im April 2010 im Golf von Mexiko waren elf Menschen ums Leben gekommen. Über Monate hatte das Leck am Bohrloch nicht geschlossen werden können - 3,19 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen nach Berechnung eines US-Gerichtes ins Meer.

          Es war eines der größten Unglücke in der Geschichte der Erdölförderung auf See. Erst nach vier gescheiterten Anläufen und 87 Tagen konnten Ingenieure eine Stahlglocke über die offene Quelle stülpen und den starken Strom aus dem Ölfeld stoppen. Mehr als 2000 Kilometer Küste wurden verschmutzt.

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