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Gastbeitrag : Deutschlands gescheiterte Klimapolitik

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Dieses Jahr erreichen die Subventionen für erneuerbare Energien in Deutschland sagenhafte 21,8 Milliarden Euro oder 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Allein für Solaranlagen hat Deutschland insgesamt Förderzusagen von mehr als 100 Milliarden Euro gemacht. Das hat zum schwindelerregenden Anstieg der deutschen Strompreise geführt. Den Daten der OECD und der Internationalen Energieagentur zufolge sind die Strompreise für deutsche Haushalte zwischen 2000 und 2013 inflationsbereinigt um 80 Prozent gestiegen. Die Bundesbürger bezahlen nun etwa ein Viertel ihrer Strompreise für erneuerbare Energien.

Makroökonomische Modelle weisen zudem darauf hin, dass der wirtschaftliche Verlust durch Erneuerbare wesentlich größer sein könnte als einfach nur deren Mehrkosten, da erhöhte Produktionskosten alle anderen Branchen schwächen und das Wachstum drosseln. Der Durchschnitt aller großen Modelle deutet darauf hin, dass die derzeitige Klimapolitik Deutschland bis 2020 jährlich 43 Milliarden Euro kostet.

Für all diese Milliarden erreicht Deutschland sehr wenig Nutzen für das Klima. Die veranschlagten 100 Milliarden Euro für Solaranlagen sollen in den kommenden 20 Jahren die CO2-Emissionen jährlich um schätzungsweise 12,8 Megatonnen (Mt) senken. Wird diese Rechnung in einem Standard-Klimamodell durchgeführt, ist das Ergebnis eine verschwindend geringe Temperatursenkung von weniger als 0,0001 Grad Celsius bis zum Jahr 2100. Anders gesagt: Die 100 Milliarden Euro, die Deutschland in Subventionen für Solaranlagen steckt, werden die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um 37 Stunden verzögern.

Sämtliche Anstrengungen, die Deutschland zur Förderung der erneuerbaren Energien unternimmt, werden geschätzt zu einer Senkung der Emissionen um jährlich 148 Megatonnen führen. Im Standard-Klimamodell führt die gesamte Förderung der nächsten 20 Jahre zu einer Reduktion um gerade einmal 0,001 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts oder einer Hinauszögerung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2100 um weniger als 18 Tage. Es sollte kaum verwundern, dass eine derart teure Klimapolitik, die so wenig Auswirkung auf das Klima hat, für die restliche Welt kaum nachvollziehbar ist.

Chinas Emissionen in acht Jahren verdoppelt

Wenn es um das Klima geht, darf China nicht unerwähnt bleiben. In den vergangenen acht Jahren haben sich Chinas Emissionen nahezu verdoppelt, 2013 ging fast ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen auf Chinas Konto. China stößt doppelt so viel CO2 wie aus wie die Vereinigten Staaten, dreimal so viel wie die EU.

Oft ist von China als vermeintlich „grünem Riesen“ die Rede und davon, wie es weltweit „der Windkraft den größten Schub verleiht“. Doch die Daten der Energieagentur zeigen, dass China unbedeutende 0,28 Prozent seiner Energie aus Windkraftanlagen und verschwindende 0,02 Prozent aus Sonnenenergie bezieht. In einer optimistischen Schätzung erwartet die IEA, dass in China 2040 mickrige 2,6 Prozent der Energie aus Solar- und Windenergie stammen werden.

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