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Nach Unfall in Kernkraftwerk : Atomreaktor in Flamanville soll wieder ans Netz

  • Aktualisiert am

Noch außer Betrieb: Reaktor I in Flamanville soll am 19. Februar wieder ans Netz gehen. Bild: dpa

Nach dem Brand in einem Atomkraftwerk in Nordfrankreich will der Betreiber bald schon wieder den betroffenen Reaktor ans Netz bringen. Der Auslöser für das Feuer ist offenbar gefunden.

          Nach dem Brand im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville soll einer der beiden Reaktoren erst in über einer Woche wieder ans Netz gehen. Reaktor 1 werde bis zum 19. Februar außer Betrieb bleiben, teilte der Netzbetreiber RTE am Freitag mit. Der Reaktor mit einer Leistung von 1300 Megawatt war nach dem Feuer am Donnerstag vom Netz genommen worden, nicht aber der andere Reaktor des Akw.

          Der Stromkonzern EDF betonte, Reaktor 1 sei nicht vollkommen heruntergefahren worden. Er läuft demnach für „Versuche“ mit einer Kapazität von 30 Prozent, speist aber keinen Strom ins Netz. Sieben andere von Frankreichs 58 Reaktoren sind derzeit unter anderem für Sicherheitstests abgeschaltet.

          In Flamanville - direkt am Ärmelkanal und gegenüber der Inseln Jersey und Guernsey gelegen - war es am Donnerstag in einem Maschinenraum im nicht-nuklearen Bereich zu einem Feuer und einer Detonation gekommen. Auslöser war den Behörden zufolge ein überhitzter Ventilator. In französischen Atomkraftwerken gibt es immer wieder Zwischenfälle.

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