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Bundeseisenbahnvermögen : Über 150.000 Quadratmeter für Wohnungen frei

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Blick auf ein ungenutztes Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes in Sangerhausen (aufgenommen im Jahr 2014) Bild: Picture-Alliance

Während nicht nur in Berlin um Mietpreise und Wohnfläche gestritten wird, schlummern im Bundeseisenbahnvermögen ungenutzte Grundstücke. Sie könnten verbilligt als Bauland verkauft werden.

          Eine Fläche ungefähr in der Größe von 22 Fußballfeldern im Bundeseisenbahnvermögen wäre für den Wohnungsbau geeignet. Knapp 155.000 Quadratmeter an unbebauten Grundstücken käme infrage, wie aus einer Auskunft des Bundesverkehrsministeriums an den CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Wegner hervorgeht. Das Eisenbahnvermögen ist eine Bundeseinrichtung, die unter anderem Grundstücke verwaltet, die nicht mehr von der Deutschen Bahn genutzt werden.

          Das Bundesverkehrsministerium setzt sich nach eigenen Angaben für den verbilligten Verkauf von Grundstücken an Kommunen als Bauland für preisgünstige Wohnungen ein. Hierzu liefen aktuell noch Gespräche mit dem Finanzministerium.

          „An der Schaffung von neuem Wohnraum muss der Bund auch über die bundeseigenen Unternehmen mitwirken“, forderte Wegner, der auch baupolitischer Sprecher der Unionsfraktion ist. „Bei Veräußerungen aus diesem bundeseigenen Grundstücksbestand sollten Preisnachlässe gewährt werden. Bedingung muss sein, dass auf den Flächen Wohnungen im bezahlbaren Preissegment entstehen.“

          Auch die Deutsche Bahn verfügt noch über ungenutzte Grundstücke. „Wir sind dann immer mit den jeweiligen Kommunen in Kontakt, um eine Weiterentwicklung der Flächen zu besprechen, wozu auch eine Wohnbebauung zählen kann“, sagte ein Sprecher auf Anfrage, ohne allerdings Angaben zur Größe der Flächen zu machen.

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