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Zuwanderungsmodell Kanadas : „Kein Einwanderungsgesetz ist für die Ewigkeit“

Ein Magnet für Zuwanderer:die kanadische Stadt Toronto Bild: Bloomberg

Das Einwanderungssystem Kanadas gilt als Vorbild – auch, weil es immer wieder angepasst wird. Ein OECD-Forscher findet: Deutschland sollte sich mehr Mühe geben, damit Einwanderer auch bleiben.

          Anfang nächsten Jahres ist es so weit: Dann tritt das lange umstrittene Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft, so dass beruflich qualifizierte Fachkräfte aus Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören, leichter zum Arbeiten nach Deutschland kommen können. Die Bundesregierung sollte sich auf den neuen Regeln aber nicht ausruhen, mahnt Thomas Liebig von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). „Kein Einwanderungsgesetz ist für die Ewigkeit“, sagt er. „Deutschland sollte die Auswirkungen genau evaluieren und auch immer wieder neue Wege austesten – so wie Kanada es tut.“

          Britta Beeger

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Kanada wird neben Ländern wie Australien und Neuseeland immer wieder als Vorbild für ein erfolgreiches Einwanderungsmodell genannt. Einer von fünf Einwohnern wurde im Ausland geboren, davon bringen 60 Prozent ein sehr hohes Bildungsniveau mit, wie ein OECD-Bericht zeigt, der am Dienstag veröffentlicht worden ist. Verbunden wird das Land oft mit einem Punktesystem, in dem es für bestimmte Kriterien wie Alter, Sprachkenntnisse, Qualifikation und Berufserfahrung Punkte gibt.

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