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Isabel Schnabel rückt auf : Eine Bereicherung für die EZB

Isabel Schnabel ist eine profilierte Kennerin der Finanzmärkte und der Geldpolitik. Bild: Imago

Isabel Schnabel ist Expertin für Banken und Finanzmärkte. Dennoch wird ihre Berufung in die EZB-Führung als Nachfolgerin von Sabine Lautenschläger nicht jedem gefallen. Sie hat sich schon deutlich positioniert.

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          Mit Isabel Schnabels Berufung in das Direktorium der Europäischen Zentralbank hat die Bundesregierung eine profilierte Ökonomin ausgesucht, die sich in den vergangenen Jahren vor allem in Fragen der Aufsicht und der Regulierung von Finanzmärkten einen Namen gemacht hat. Die aber als Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage („Fünf Weise“) auch hervorragende Kenntnisse auf anderen ökonomischen Gebieten besitzt. Schnabel ist als Schülerin des Ökonomen Martin Hellwig durch eine ausgezeichnete Schule gegangen und ihr Publikationsverzeichnis ist reich an Arbeiten aus sehr unterschiedlichen Gebieten.

          Daneben ist Schnabel eine engagierte, selbstbewusste und diskussionsfreudige Ökonomin, die sich seit Jahren laut und deutlich in der Öffentlichkeit zu Wort meldet. Dabei scheut sie auch nicht Positionen, die auf lauten Widerstand stoßen können.

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