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Ein Jahr „Fridays for Future“ : Das ist die Bilanz der neuen Klima-Bewegung

Ab auf die Straße: „Fridays for Future“-Demonstranten vor einigen Tagen in Berlin. Bild: dpa

Vor einem Jahr ging Greta Thunberg erstmals auf die Straße. Seither beherrscht der Klimawandel die Debatte – aber hat sich wirklich etwas geändert?

          4 Min.

          An diesem Dienstag vor genau einem Jahr hat sich die damals 15 Jahre alte Schülerin Greta Thunberg erstmals vor den schwedischen Reichstag in Stockholm gesetzt, um gegen die Klimapolitik zu protestieren. Mit ihrem „Skolstrejk för klimatet“ hat sie eine umtriebige Bewegung ins Leben gerufen, Schüler (und Erwachsene) rund um den Globus eifern ihr nach, allerorten demonstrieren sie seither regelmäßig unter dem Namen „Fridays for Future“, auch in Deutschland. Diese hat sich auch in Deutschland mit mehreren großen Demonstrationen und Aktionen einen Namen gemacht.

          Martin Gropp
          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Niklas Záboji

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Thunberg und die mit ihr alliierten Aktivisten wollen Einfluss darauf nehmen, das international vereinbarte Klimaziel zu erreichen, die durchschnittliche Temperatur auf der Erde um nicht mehr als 2 und möglichst 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter steigen zu lassen. Nach einem Jahr Protest stellen sich nun wichtige Fragen: Was hat sich seither getan? Haben die Proteste wirklich verändert, was die Menschen kaufen oder essen? Gelingt Wirtschaftswachstum dauerhaft, ohne dass zugleich die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen steigen?

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