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Abgaben auf dem Gehaltszettel : Ein allzu stattlicher Steuerstaat

Steuern machen einen großen Teil des Gehaltszettels aus. Bild: dpa

Nicht nur beim Klima gibt es einen Kipppunkt: Zu hohe Abgaben gefährden die Marktwirtschaft. Wenn weniger als die Hälfte vom Gehalt hängen bleibt, ist das nicht motivierend.

          Diese Woche darf sich der Arbeitnehmer in Deutschland dick anstreichen. Bisher hat er für den Staat gearbeitet, was er nun bis Silvester erwirtschaftet, geht auf sein eigenes Konto. Das, was der Bund der Steuerzahler errechnet hat, spaltet nicht nur das Jahr, sondern auch das Land. Die einen sind empört über den gierigen Staat: Er lasse den Menschen so wenig von dem, was sie sich hart erarbeiteten. Die anderen kritisieren diese Sichtweise: Alle profitierten von dem, was der Staat leiste, halten sie dagegen. Über diesen Disput droht ein anderer Aspekt unterzugehen: Die Berechnung wird als solche nicht mehr angezweifelt, nachdem der Interessenverband der Steuerzahler seinen „Gedenktag“ nicht mehr aus abstrakten volkswirtschaftlichen Größen ableitet, sondern seine Prognose auf Basis repräsentativer Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts erstellt.

          Wer reagiert wie? Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner nimmt – wenig überraschend – die erste Position ein. „Erst ab dem 15. Juli bekommen die deutschen Steuerzahler auch das Geld, das sie verdienen. Eine Entlastung ist dringend notwendig“, urteilt er. Die Freien Demokraten kämpfen nach seinen Worten dafür, dass die Menschen nicht länger für den Staat als für sich selbst arbeiten müssen. „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, den Steuerzahlergedenktag jedes Jahr etwas früher begehen zu können“, verspricht Lindner.

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          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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