https://www.faz.net/-gqe-7s8zy

#eatapples : Polen essen Äpfel gegen Putin

  • Aktualisiert am

Der Pole Jozef Czarnocki beißt in einen Apfel und trinkt dazu ein Fläschchen Most, um die Twitter-Aktion „Iss Äpfel gegen Putin!“ zu unterstützen. Bild: AFP

Russland hat auf die Wirtschaftssanktionen mit einem Einfuhrverbot für polnisches Obst reagiert. Die Polen nehmen es auf eigene Art: Über Twitter unterstützen sie die heimischen Apfelbauern.

          1 Min.

          Nachdem Russland ein Importverbot für polnisches Obst und Gemüse verhängt hat, wollen die Polen selbst mehr Obst essen. Unter dem Twitter-Slogan „Iss Äpfel gegen Putin!“ wird dazu aufgerufen, sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu widersetzen und die heimischen Landwirte zu unterstützen.

          Moskau hatte das Importverbot am Mittwoch wegen angeblicher Verstöße gegen die Nahrungsmittelsicherheit verhängt - kurz nachdem die Europäische Union neue Sanktionen gegen Russland beschloss.

          Auf dem Twitter-Konto #jedzjablka (Iss Äpfel) veröffentlichten dutzende Journalisten, Politiker und andere Prominente Bilder von sich mit einem Apfel oder einer Flasche Apfelwein in der Hand. Stanislaw Koziej, ein Berater von Präsident Bronislaw Komorowski, rief zur Unterstützung der Kampagne auf. Damit solle gezeigt werden, dass sich die Polen nicht durch das russische Embargo einschüchtern ließen.

          Polen ist der weltgrößte Exporteur von Äpfeln. Rund sieben Prozent der polnischen Landwirtschaftsprodukte gingen bisher nach Russland.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kamala Harris : So flexibel wie sie war Biden nie

          Kamala Harris ist politisch erfahren, aber noch nicht zu alt. Und sie steht, anders als Trump es suggeriert, gar nicht sehr weit links. Alles gut also mit Bidens Vize? Abwarten. Denn sie ist eine sehr wendige Politikerin.
          Rücksichtslos: Cornelia Koppetsch hat der Untersuchungskommission zufolge gegen „die gute wissenschaftliche Praxis“ verstoßen.

          Verfahren gegen Koppetsch : Plagiate im Dutzend

          Das Disziplinarverfahren der TU Darmstadt gegen Cornelia Koppetsch setzt neue Maßstäbe der Wissenschaftshygiene. Mit genau der gleichen Strenge und Transparenz sollten auch die Plagiate in der Doktorarbeit der Ministerin Franziska Giffey untersucht werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.