https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e-loks-fuer-die-ukraine-17790210.html

Vertrag : E-Loks für die Ukraine

  • Aktualisiert am

Alstom liefert 130 Triebwagen

          1 Min.

          Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seine Reise nach Kiew auch dafür genutzt, für die Eisenbahnindustrie im eigenen Land einen Milliardenauftrag an Land zu ziehen. So verständigten sich der französische Zughersteller Alstom und die staatliche ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrzaliznytsia am Dienstag auf die Lieferung und Wartung von 130 Elek­trolokomotiven. Die Vereinbarung erfolgte im Beisein Macrons und des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 2 Milliarden Euro. Der französische Staat wird den Ukrainern bei der Finanzierung unter die Arme greifen, dem Vernehmen nach vollumfänglich.

          Noch ist kein finaler Vertrag unterzeichnet. Aber aufseiten der Franzosen ist man schon jetzt guter Dinge, nachdem auf Regierungsebene zwischen Kiew und Paris schon im vergangenen Jahr eine entsprechende Verabredung getroffen worden war. „Alstom geht davon aus, dass die Unterzeichnung des Handelsvertrags in den kommenden Monaten erfolgen wird“, teilte ein Konzernsprecher mit.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Soli-Aktion für Olena Selenska : Sitzen wie eine First Lady

          Das „Vogue“-Cover mit Olena Selenska würde die Kriegszerstörungen als Glamour-Kulisse missbrauchen, hieß es. Jetzt antworten Ukrainerinnen mit der Fotoaktion #sitlikeagirl auf die Vorwürfe – kraftvoll und heimtückisch.
          Sinnblind den Faden verloren: Stephanie Müther (links, 2. Norn) und Kelly God (3. Norn) am Beginn der „Götterdämmerung“.

          Bayreuther Festspiele : Ein Stinkefinger fürs um Deutung bemühte Publikum

          Abschied von der Lesbarkeit der Welt: Nach der „Götterdämmerung“ entlädt sich in Bayreuth der geballte Hass des Publikums auf Valentin Schwarz, den Regisseur des neuen „Rings“. Doch dieses Fiasko erzählt viel über unsere Situation.
          Autoproduktion in China: Noch sind westliche Marken hier tonangebend.

          Unternehmen in China : Kofferpacken für den Ernstfall

          Die wirtschaftliche Verflechtung mit China ist eng, ein Kurswechsel wegen geopolitischer Komplikationen für Unternehmen undenkbar – eigentlich. Intern läuft die Szenarioanalyse in den Konzernzentralen längst auf Hochtouren.