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Landwirtschaft : Neue deutsche Dürre

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Getreidefeld in Hessen. Auch die dortigen Landwirte klagen über die extreme Trockenheit. Bild: dpa

1961 waren die Äcker deutscher Landwirte das letzte Mal so ausgetrocknet wie in diesem Jahr. Welche Regionen Deutschlands besonders unter dem wenigen Regen leiden.

          Die lange Trockenheit hat die Böden ausgedörrt. In weiten Teilen Deutschlands seien Felder und Wiesen so trocken wie seit 1961 nicht, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag.

          Betroffen sei die Mitte Deutschlands mit den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Insgesamt sei auf 45 Prozent der Fläche Deutschlands ein neues absolutes Minimum der Bodenfeuchte erreicht. Im Norden und Süden sei dagegen genug Regen gefallen.

          Im gesamten Frühjahr, das für die Meteorologen die Monate April bis Mai umfasst, war vor allem in der Mitte zu wenig Regen gefallen. Mancherorts kamen weniger als 50 Liter pro Quadratmeter zusammen, noch nicht einmal ein Drittel der üblichen Menge. Vor allem im Mai verschärfte sich die Lage in der Mitte Deutschlands deutlich.

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