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Nach Drohnensichtung : Flüge in Heathrow nach Stopp wieder aufgenommen

  • Aktualisiert am

Heathrow ist der größte Flughafen Großbritanniens. Bild: EPA

Nach der Sichtung einer Drohne am Londoner Flughafen Heathrow sind die Abflüge von dem Airport nach kurzer Aussetzung wieder aufgenommen worden.

          Der wegen einer Drohnensichtung verhängte Stopp der Abflüge vom Londoner Flughafen Heathrow ist nach einer Stunde wieder aufgehoben worden. Eine Flughafensprecherin sagte am
          Dienstagabend AFP, die Maschinen würden nun wieder starten. Zuvor waren die Starts gestoppt worden, als „Vorsichtsmaßnahme“, teilte der größte britische Airport am Dienstagabend im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Heathrow gehört auch zu den wichtigsten Flughäfen weltweit.

          Bereits kurz vor Weihnachten hatten Drohnen den Londoner Flughafen Gatwick für mehrere Tage lahmgelegt. Mehr als 100 Zeugen – darunter Piloten und Polizisten – hatten die Drohnen dort gesichtet. Etwa 1000 Flüge waren aus Sicherheitsgründen gestrichen oder umgeleitet worden. Betroffen waren 140.000 Passagiere. Die für die Zwischenfälle bei Gatwick verantwortlichen Täter wurden bislang nicht gefasst.

          Aus dem Vorfall in Gatwick hatte die Regierung Konsequenzen gezogen. So sollen der Polizei mehr Befugnisse zur Landung, Beschlagnahmung und Suche von Drohnen übertragen werden, wie das Verkehrsministerium in London mitteilte. Darüber hinaus werde die Regierung an einem erweiterten Einsatz von Technologien arbeiten, durch die Drohnen an Orten wie Flughäfen oder Gefängnissen entdeckt und abgewehrt werden können.

          Zudem sollen die Sperrzonen um Airports, in denen das Fliegen von Drohnen verboten ist, auf einen Radius von ungefähr fünf Kilometern ausgedehnt werden. Ab November 2019 sollen Drohnen-Besitzer zudem gesetzlich verpflichtet sein, sich zu registrieren. Polizisten dürften Anwesen durchsuchen und Drohnen beschlagnahmen - inklusive der elektronischen Daten, die in ihnen gespeichert sind.

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