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Dritte Startbahn für Flughafen München : Signal zum Start

  • -Aktualisiert am

Gutachten hätten den Ausbaubedarf bestätigt, teilt die Regierung von Oberbayern mit Bild: dpa

Die Zeichen in der Luftfahrt stehen auf Wachstum. Der Kampf um die Slots wird sich verschärfen. Der Flughafen in München darf ausgebaut werden - und das spielt der Lufthansa in die Hände.

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          Die Zitterpartie ist zu Ende. In der Luftfahrt ist die Erleichterung über den Ausbau des Münchner Flughafens deutlich spürbar. Aufgrund knapper Kapazitäten herrscht in ganz Europa ein harter Wettbewerb um Start- und Landerechte (Slots).

          Der Kampf um die Slots wird sich verschärfen. Denn die Zeichen in der Luftfahrt stehen auf Wachstum. So rechnet der internationale Verband der Fluggesellschaften bis 2014 mit einer jährlichen Zuwachsrate von 6 Prozent im Passagier- und Frachtgeschäft.

          Um seine führende Position unter den europäischen Drehkreuzen zu behaupten, forcierte der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport den Bau einer neuer Landebahn. Durch die neue Piste, die im Herbst in Betrieb geht, soll sich die Zahl der Passagiere von heute 53 Millionen Fluggäste im Jahr auf bis zu 88 Millionen bis 2020 erhöhen.

          Die Regierung von Oberbayern hat den umstrittenen Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen genehmigt

          Dass der Konkurrent in München seinen Ausbau jetzt vorantreiben kann, spielt dem Großkunden Lufthansa in die Hände. Europas größte Fluggesellschaft entschloss sich unlängst, das Management seiner wichtigsten Heimatbasen neu zu ordnen. Dabei erhält München eine größere Bedeutung, ohne allerdings die führende Rolle von Frankfurt ernsthaft zu gefährden.

          Ulrich Friese

          Redakteur in der Wirtschaft.

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