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Drei geplante Stromautobahnen : Der Trassen-Verlauf wird im Sommer konkret

  • Aktualisiert am

Gefällt für die Energiewende: Baumstumpf an einer Starkstromtrasse Bild: dpa

Der Ausbau der Stromnetze ist ein zentrales Element der Energiewende. Für den Transport von Windstrom sind drei große Stromautobahnen geplant. Bislang sind die Trassenverläufe aber nur grob festgelegt. Die Feinplanungen beginnen.

          Die öffentliche Debatte über den Verlauf der künftigen Stromtrassen wird mit Nennung der Standorte in der zweiten Jahreshälfte Fahrt aufnehmen. Der Ausbau der Übertragungsnetze ist ein zentrales Element der Energiewende. Für den Transport sind drei große Stromautobahnen geplant, über die Energie vom Norden in den Süden sichergestellt werden soll. Ursprünglich war sogar von vier Trassen die Rede.

          Bislang sind für die Stromautobahnen die Verläufe ganz grob festgelegt, der genaue Verlauf der Trassen muss noch festgelegt werden. Mitte des Jahres erwartet die Netzagentur die ersten Bauanträge für die neuen „Stromautobahnen“, die Windstrom von Norden nach Süden transportieren sollen.  Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, geht davon aus, dass nach der Anfang Juni geplanten Verabschiedung des Bundesbedarfsplanungsgesetzes für die Stromnetze durch den Bundesrat die konkreten Planungs- und Genehmigungsverfahren beginnen. Das sagte er am Montag bei Vorlage des Jahresberichts seiner Behörde in Bonn.

          Mit den Vorbereitungen sei man im Plan, sagte Homann. Deutlich in Verzug sind hingegen die bereits 2009 beschlossenen Projekte, mit denen bis 2015 bestehende Lücken im Höchstspannungsnetz geschlossen werden sollten. Der Termin ist schon lange nicht mehr zu halten: Von geplanten 1855 Kilometern neuer Leitungen waren Ende März erst 268 Kilometer fertig gestellt. Eile geboten sieht Homann vor allem bei der Südwestkuppelleitung: Sie soll nach der für 2015 geplanten Abschaltung des Kernkraftwerks in Grafenrheinfeld Windstrom aus Ostdeutschland nach Bayern und Baden-Württemberg schaffen.

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