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Amerikanische Notenbank Fed : Trump will Rätsel um Yellen-Nachfolge bald lösen

  • Aktualisiert am

Fed-Chefin Janet Yellen gilt als eine der mächtigsten Frauen der Welt. Bild: AP

Wer wird Nachfolger von Janet Yellen – oder bleibt die Fed-Chefin am Ende doch im Amt? Donald Trump will seine Entscheidung bald bekannt geben. Fünf Namen werden gehandelt.

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          Amerikas Präsident Donald Trump wird einem Insider zufolge bald den neuen Chef der Notenbank (Fed) bestimmen. Der Republikaner wolle seine Entscheidung noch vor einer Asien-Reise Anfang November treffen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag.

          In der engeren Auswahl für den Führungsposten der Zentralbank seien fünf Personen. Dazu zählten Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn, der frühere Fed-Direktor Kevin Warsh, Fed-Direktor Jerome Powell, der Wirtschaftsprofessor John Taylor aus Stanford und die derzeitige Fed-Chefin Janet Yellen.

          Trump will sich am Donnerstag mit Yellen treffen, wie Reuters am Montag von einer mit den Plänen vertrauten Person erfahren hatte. Die aktuelle Amtszeit Yellens endet am 1. Februar 2018. Bis zum 19. Oktober will sich Trump den Informationen zufolge mit allen Kandidaten getroffen haben. Eine Bekanntgabe der Personalie vor der Abreise nach Asien am 3. November würde dem Senat Zeit für den Bestätigungsprozess verschaffen, sagte der Insider. Trump teilte später mit, wahrscheinlich kurzfristig seine Entscheidung fällen zu wollen.

          Yellen werden kaum Chancen eingeräumt

          Im Rennen um den Fed-Führungsposten hat Powell nach Einschätzung von Volkswirten die besten Chancen. Knapp mehr als die Hälfte von 40 befragten Ökonomen gehen davon aus, dass Powell von Trump zum Nachfolger Yellens ernannt wird, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters ergab. Auf Rang zwei liegt Warsh, auf den 13 Experten tippen. Lediglich vier Befragte rechnen damit, dass Yellen für eine weitere Amtszeit auf dem Chefsessel bleiben wird.

          Die Fed befindet sich derzeit in einer heiklen Phase. Sie steht vor der Aufgabe, die Märkte behutsam von der Politik des billigen Geldes zu entwöhnen. Sie hat bereits damit begonnen, ihre im Zuge der Finanzkrise extrem gelockerte Geldpolitik wieder etwas zu straffen.

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