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Trump keult gegen Schultz : „Er hat nicht den Mumm dazu!“

  • Aktualisiert am

Amerikas Präsident Donald Trump Bild: AP

Dass der ehemalige Starbucks-Chef Howard Schultz eine Präsidentschaftskandidatur in Betracht zieht, hat viele Beobachter aufhorchen lassen. Auch den derzeitigen Präsidenten – und der packt verbal gleich das große Besteck aus.

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          Amerikas Präsident Donald Trump hat den ehemaligen Starbucks-Chef Howard Schultz für seine Erwägung verspottet, eine Präsidentschaftskandidatur im kommenden Jahr in Betracht zu ziehen. Schultz hatte der „New York Times“ gesagt, er habe bereits mit den Vorbereitungen begonnen, um in allen 50 Staaten an der Wahl teilnehmen zu können. Er plane, das Land in den kommenden drei Monaten zu durchqueren, bevor er dann wirklich entscheide, ob er an dem Rennen 2020 teilnehme.

          Trump reagierte auf Twitter am Montagnachmittag mit Spott auf die Ankündigung. „Howard Schultz hat nicht den 'Mumm', als Präsident zu kandidieren!“, schrieb der Präsident. Weiter äußerte er, er stimme Schultz darin zu, dass er nicht die „klügste Person“ sei. Er schloss mit: „Ich hoffe nur, dass Starbucks mir im Trump Tower weiterhin Miete zahlt!“

          Schultz hatte gesagt, er müsse sich mit schlaueren Menschen umgeben

          Schultz hatte am Sonntag in einem Interview des Senders CBS News gesagt, ihm sei seit langem bewusst, dass er nicht die klügste Person im Raum sei und dass er sich mit Menschen umgeben müsse, die schlauer seien als er, um große Entscheidungen über komplexe Probleme treffen zu können.

          Der 65 Jahre alte Unternehmer war im vergangenen Jahr als Vorsitzender von Starbucks zurückgetreten. Er war seit 1982 für die Café-Kette tätig. Nach seinem Rücktritt hatte er gesagt, er überlege nun, was er machen könne, um für die Zukunft Amerikas am nützlichsten zu sein. Schon damals gab es Spekulationen über eine politische Karriere.

          Ein ausführliches Porträt über Howard Schultz lesen Sie hier mit F+.

          Schultz, der nach eigenen Angaben sein „Leben lang“ Demokrat gewesen ist, kündigte bei CBS an, als „unabhängiger Zentrumskandidat außerhalb des Zwei-Parteien-Systems“ antreten zu wollen. Unabhängige Kandidaten müssen einige Hürden überwinden, um bei der Wahl antreten zu können. Sie müssen selbst sicherstellen, dass sie in allen 50 Staaten auf dem Stimmzettel stehen.

          Dafür ist es notwendig, jeweils eine bestimmte Zahl an Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln. In einigen Staaten sind es nur 100 Unterschriften, in anderen ist die Zahl deutlich höher. Bei der Wahl selbst haben unabhängige Kandidaten wiederum kaum Chancen, da Vertreter der Republikaner und Demokraten die Wahlen meist unter sich ausmachen.

          Unabhängige können den Wahlausgang aber durchaus beeinflussen, indem sie anderen Kandidaten Stimmen wegnehmen. Schultz zog deswegen bereits Kritik von einigen Demokraten auf sich. Sie fürchten, eine Kandidatur des Unternehmers könne letztendlich Trump in die Hände spielen, weil Wähler von den Demokraten abwandern.

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