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Domicil-Chef Kaissar : Der Speckgürtel ist sein Spezialgebiet

Unternehmer Khaled Kaissar Bild: Jan Roeder

Khaled Kaissar kam als Jugendlicher aus Afghanistan nach Deutschland. Bald träumte er davon, 100 Wohnungen zu kaufen und zu verkaufen. Es wurden sehr viele mehr – trotzdem ist er dafür, Mieter lebenslang vor Kündigungen zu schützen.

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          Wenn Khaled Kaissar davon spricht, Filme zu machen, werden seine Augen größer. Eine neue Familie für sechs Monate sozusagen. Mit jemandem zusammenarbeiten, der einen sonst nerven würde. Wenn er von seinem größten Deal über 240 Millionen Euro spricht, wird seine Stimme höher. 1700 Wohnungen hat sein Unternehmen dafür gekauft.

          Khaled Kaissar hat im Jahr 2009 das Immobilienunternehmen Domicil gegründet, und nebenbei produziert er Filme. Er sieht zwar aus wie ein Immobilienunternehmer: Kaissar, 48 Jahre alt, trägt einen blauen Anzug, in seinem Büro steht eine blaue Couch, hinter seinem Schreibtisch die Bilder von seinen Patenkindern. Aber er verhält sich nicht so. Er lacht viel, manchmal bekommt seine Stimme einen hohen Ton. Wenn er beim Sprechen kurze Pausen macht, wird seine Miene wieder ernster, geschäftsmäßig. Manchmal wirkt es so, als gebe es zwei Versionen von diesem Khaled Kaissar, den lockeren Typen und den Geschäftsmann.

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