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Zukunft der Tech-Riesen : Ein Herz für Google, Amazon und Co.

Eine große Android-Figur steht auf dem Google-Campus in Mountain View – das mobile Betriebssystem verwenden die meisten Smartphone-Nutzer. Bild: dpa

Sind die großen amerikanischen Internetunternehmen zu mächtig? Der Druck wächst jedenfalls – aus beiden Parteien. Doch so einfach ist das nicht.

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          Amerikas politisches Establishment hat seine „Superstar“-Unternehmen ins Visier genommen. Die Liste der Vorwürfe ist lang geworden, es hat sich einiges aufgestaut: Sie verbreiteten falsche Nachrichten und unterdrückten konservative Meinungen. Sie verwerteten private Daten missbräuchlich. Sie zahlten zu geringe Löhne, beförderten die Ungleichheit und unterdrückten den Wettbewerb. Kurz: Sie würden zu mächtig.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Das ist eine inzwischen verbreitete Meinung in beiden Parteien, die konkrete Auswirkungen hat. Die Chefs der Konzerne werden zu live übertragenen Kongressanhörungen geladen und mit durchaus feindseliger Rhetorik gewählter Abgeordneter konfrontiert. Google-Chef Sundar Pichai hat die Prozedur jüngst gleichmütig und ruhig über sich ergehen lassen. Im April dieses Jahres saß Facebook-Lenker Mark Zuckerberg deutlich aufgeregter auf dem heißen Stuhl, versuchte sein Unternehmen als idealistisch und optimistisch zu verkaufen, entschuldigte sich aber persönlich für schwere Fehler. Sein Auftritt wurde überwiegend kritisch kommentiert. Das war ein weiteres Zeichen: Für Facebook, Google, Amazon und Konsorten werden die Zeiten ungemütlich.

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