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Zukunft der Medizin : Big Data revolutioniert die Arzneientwicklung

Schnellere Marktreife: Durch effiziente Datennutzung lässt sich der Testaufwand für Medikamente verkürzen. Bild: dpa

Big Data und digitale Technologien erobern die Medizin. Medikamente sollen damit künftig schneller entwickelt werden. Doch es gibt noch viel zu tun.

          5 Min.

          Für viele ist es die letzte Hoffnung: Eine neue Arznei, an der große Hersteller wie Roche, Novartis, Merck oder Pfizer forschen. Doch für viele wird dieses neue Medikament nicht mehr rechtzeitig auf den Markt kommen, dauert es doch mittlerweile eher 15 Jahre als zehn Jahre, bis ein neues Medikament verfügbar ist. Das hat viele Gründe, mitunter die zeitraubenden, klinischen Studien mit Patienten, die es zur Überprüfung von Sicherheit und Wirksamkeit braucht.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          In der Branche gibt es nun die Hoffnung, dass der Einsatz von Big Data und digitalen Technologien helfen können, Medikamente schneller, günstiger und gezielter zu entwickeln. Zwar lässt sich derzeit noch schwer abschätzen, wie viel Kosten sich dadurch künftig einsparen lassen oder wie viel schneller Medikamente auf den Markt kommen. Aber angesichts dessen, dass die 21 größten Pharma- und Biotechkonzerne der Welt allein im vergangenen Jahr insgesamt 85 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben haben, wie die Unternehmensberatung EY analysiert hat, würden auch kleine technologische Fortschritte einen bedeutenden Beitrag leisten. Nicht zuletzt zeigen auch die Kooperationen und Investitionen der jüngsten Zeit, was für ein großes Potential Pharmahersteller sehen.

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