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Carsten Knop

Zukunft der Industrie : Quantencomputer sind wichtiger als der Diesel

  • -Aktualisiert am

Der erste kommerziell nutzbare Quantencomputer der Welt, das IBM Q System One, am Thomas J. Watson Research Center in New York Bild: IBM

Die deutsche Wirtschaft ist im Umgang mit neuer Technologie zu zaghaft. Während hierzulande noch über die Zukunft des Diesels diskutiert wird, investieren Intel und Google längst viel Geld in Quantencomputer. Das wird sich für Deutschland rächen.

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          Kein digitales Geschäftsmodell, so gut wie keine Ahnung von Künstlicher Intelligenz (KI), von Blockchain oder Quantencomputing: So fällt in den allermeisten Fällen eine Bestandsaufnahme der IT-Kompetenz deutscher Unternehmen im Jahr 2019 aus. Dass viel zu viele Unternehmen noch immer keine Vorstellung davon haben, wie sich ihr traditionelles Geschäftsmodell in eine digitale Welt übertragen lässt, hat jüngst erst wieder eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom gezeigt. Und die Unwissenheit, zum Teil sogar die Arroganz, potenziert sich noch im Umgang mit IT-Themen, die nach Ansicht vieler Beobachter reine Zukunftsmusik sind.

          Quantencomputer? Die seien doch frühestens in fünf Jahren marktreif, heißt es dann. Und selbst diese Schätzung sei doch noch arg optimistisch. Warum also jetzt investieren, und in was überhaupt? Künstliche Intelligenz? Mit welchen Daten soll man denn da was genau machen? Und die Blockchain? Eine Technologie, die durch die fast ausschließliche Berichterstattung über die darauf aufbauende Kryptowährung Bitcoin in der öffentlichen Wahrnehmung völlig falsch eingeordnet wird. Hier könnte man sich tatsächlich in der Vertragsgestaltung mit zuvor unbekannten Kunden auf ganz neues Terrain wagen.

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