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F.A.Z. exklusiv : Xing will sich umbenennen – und darf es vielleicht nicht

Ein Xing-Stand auf einer Marketing-Fachmesse Bild: dpa

Das Unternehmen Xing will sich in „New Work SE“ umbenennen. Ein sächsischer Softwareunternehmer hat etwas dagegen. Der Fall geht vor Gericht.

          3 Min.

          Die neue Arbeitswelt verspricht flexible Arbeitszeiten und weniger hierarchische Strukturen – und sie bietet Potential für einen großen Streit. Das Karrierenetzwerk Xing und der ostdeutsche Mittelständler GK Software ringen nämlich darum, wer das Recht darauf hat, sich mit dem Begriff „New Work“ zu schmücken. Die Xing SE möchte sich in New Work SE umbenennen. Rainer Gläß, Gründer des Softwareunternehmens GK Software, hat etwas dagegen.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vor dem Landgericht Frankfurt wird unter dem Aktenzeichen 2-06 O 113/19 wohl im Herbst verhandelt. Dass sich die Parteien vor Gericht treffen, mag zwar so gar nicht zum lockeren Umgang in der modernen Arbeitswelt passen, aber es zeigt exemplarisch, mit welchen Waffen in der Unternehmenswelt gekämpft wird. Grundsätzlich gilt: Wer mit seinem Namen selbst Geschäfte machen will oder als Lizenzgeber von Nutzungsgebühren profitieren will, sollte sich diesen schützen lassen. Entsprechende Institutionen sind das Deutsche Patent- und Markenamt in München. Auf europäischer Ebene ist das EUIPO, eine im spanischen Alicante ansässige Agentur, für die Eintragung der Unionsmarken verantwortlich. Wer dort seine Marke anmeldet, erreicht eine Wirkung auf alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

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