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Digitales Gesundheitswesen : Das Rezept kommt bald auf das Smartphone

Beim Besuch der „Cube-Tech-Fair“-Messe setzt Gesundheitsminister Jens Spahn am Stand von Bayer eine Augmented Reality-Brille auf. Bild: dpa

Nicht nur Medikamente sollen bald auch über das Internet verschrieben werden: Vor der Digitalklausur des Kabinetts kündigen Jens Spahn und weitere Minister neue Vorhaben an – auch von einer digitalen Modellregion ist die Sprache.

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          Nachdem Ärzte Patienten schon per Videosprechstunde beraten dürfen, sollen sie künftig auch Arzneimittelverordnungen digital und nicht mehr, wie heute vorgeschrieben, auf Papier ausstellen. Das sieht eine Gesetzesänderung vor, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorbereitet. Sie soll spätestens 2020 greifen.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.
          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          „Erst das elektronische Rezept macht Telemedizin zu einem Erfolgsprojekt“, sagte Spahn der F.A.Z. Deswegen schaffe er nun den Rahmen, damit Patienten künftig auch dann Medikamente verschrieben werden könnten, wenn sie nur eine Videosprechstunde besuchten. „Die Telemedizin spart Ärzten und Patienten Zeit und Wege – vor allem auf dem Land und außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten“, sagte Spahn. Das Digitalrezept könne einen Beitrag zur Fälschungssicherheit und zur Patientensicherheit liefern, heißt es im Ministerium. Digital ließen sich auch Wechselwirkungen von Arzneimitten schneller ausschließen als mit einem Arzneimittelpass aus Papier.

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