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Wichtige Raumfahrt-Technik : Im deutschen Space Valley

Isar Aerospace hat schonmal illustriert, wie die eigene Rakete dereinst aussehen soll. Bild: Isar Aerospace

Um München entsteht ein außergewöhnliches Ökosystem für Luft- und Raumfahrt. Eine starke Universität, mutige Tüftler, Geldgeber und ein früherer Astronaut mischen mit.

          5 Min.

          Space Valley ist keine Vision. Dahinter steckt ein höchst vitaler Organismus, der nicht nur aus Forschung in der Luft- und Raumfahrt an der Technischen Universität München (TUM) besteht, sondern auch aus einer emsigen Start-up-Kultur, die in eine etablierte Unternehmenslandschaft mit Airbus oder Ariane Group hineinwächst.

          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Das „Tal“ ist indes nicht über eine längliche Ebene wie die des Namensinspirators Silicon Valley gezogen, Space Valley sieht wie eine Triangel aus, deren Verbindungslinien zwischen Garching, Ottobrunn und Oberpfaffenhofen die Landeshauptstadt München einschließen.

          In Taufkirchen nahe Ottobrunn haben Daniel Metzler, Markus Brandel und Josef Fleischmann im Jahr 2018 nach Abschluss des Luft- und Raumfahrtstudiums an der TU München Isar Aerospace gegründet. Das Unternehmen will mit kleinen Trägerraketen Hunderte Satelliten ins All schießen. Bülent Altan studierte Raketentechnik an der TUM, machte seinen Ingenieurabschluss aber an der Stanford University. Seit seiner Rückkehr aus Amerika vor fast zwei Jahren leitet er als Vorstandschef Mynaric in Gilching/Oberpfaffenhofen. Der börsennotierte Anbieter von Plattformen für lasergestützte Kommunikation am Boden, in der Luft und im Orbit wurde 2012 gegründet, unter anderem von einem TU-Absolventen. Altan, einst Mitentwickler der Falcon-Rakete für SpaceX von Elon Musk, berät Isar Aerospace und war einer der ersten Investoren.

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