https://www.faz.net/-gqe-a18ij

Werbeboykott-Organisatorin : „Facebook braucht Druck von außen“

„Facebook braucht Druck von außen“, findet Jessica González von Free Press. Bild: Reuters

Jessica González gehört zu den Organisatoren des Facebook-Boykotts. Ihr Treffen mit Mark Zuckerberg fand sie enttäuschend. Sie meint, er brauche eine Lektion in freier Meinungsäußerung.

          3 Min.

          Hat Mark Zuckerberg gute Absichten? Jessica González hat auf die Frage keine eindeutige Antwort. Aber die Ko-Vorstandsvorsitzende der Organisation Free Press, die zu den Initiatoren eines laufenden Werbeboykotts gegen Facebook gehört, meint, das sei für sie nicht entscheidend. „Was er tut und wie er seine Plattform führt, schadet Millionen von Menschen, und darauf kommt es an“, sagt sie im Gespräch mit der F.A.Z. Auch wenn sie den Facebook-Chef zu wenig kenne, sei sie doch der Auffassung, dass Menschen dazulernen können.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          González will Facebook zu Veränderungen drängen, und der Boykott ist dafür das Vehikel. Sie und ihre Mitorganisatoren, darunter diverse Menschenrechtsgruppen, finden, das soziale Netzwerk tue zu wenig gegen Hetze und Manipulationsversuche von Wahlen. Mehr als 1000 Unternehmen und andere Organisationen sind bislang dem Aufruf gefolgt, im Juli keine Werbung auf Facebook zu schalten. Darunter sind Großkonzerne wie Coca-Cola, Adidas oder SAP. Manche von ihnen boykottieren auch andere Online-Plattformen wie Twitter und Youtube.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Haus auf den Lofoten: Dank ihres Staatsfonds können die Norweger im Alter beruhigt ihre schöne Natur genießen.

          Richtig Geld anlegen : Werden Sie reich wie ein Norweger!

          Dass man es auch ohne Eigenheim zu Wohlstand bringen kann, ist für viele Deutsche unvorstellbar. Wie es trotzdem möglich ist, zeigt der norwegische Staatsfonds.