https://www.faz.net/-gqe-9g7bn

Apple-Kommentar : Siri ist nicht schlau genug

Im Apple Store. Bild: dpa

Der Siegeszug des iPhone verliert an Tempo. Doch was neue Produkte angeht, sind andere Firmen weiter als Apple.

          2 Min.

          Wenn Unternehmen weniger Geschäftszahlen nennen als vorher, dann ist das meistens kein gutes Zeichen. Vergangene Woche war es bei Apple so weit, dem wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt: Verkaufszahlen für das iPhone gibt es künftig nicht mehr. Da ist es nicht zu pessimistisch anzunehmen, dass der Absatz des Smartphones in den kommenden Quartalen schrumpfen wird: Zuletzt ist der Verkauf praktisch stagniert, und Apple hat in diesem Weihnachtsquartal keine große Weiterentwicklung auf dem Markt.

          Das heißt nicht, dass Apple gleich morgen Schwierigkeiten bekommt. Umsatz und Gewinn dürften auch in nächster Zeit gesichert sein. Auch auf reifen Märkten lässt sich oft hervorragend Geld verdienen: Die iPhones werden immer teurer. Zudem verkauft der Konzern seinen Nutzern immer mehr Musik und Filme und bekommt Gebühren fürs Bezahlen mit dem Handy. Doch es wird immer deutlicher, dass der Siegeszug der Smartphones seinen Höhepunkt erreicht hat. Es gibt nur noch wenige Leute, die gar keines haben. Auch die Entwicklung läuft langsamer, Nutzer tauschen ihre Geräte seltener aus. Für einen Technikkonzern aber, der auch wegen seiner Zukunftsversprechen so wertvoll ist, wird es Zeit, hinter die Smartphone-Zeit zu schauen: Was kommt danach?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ein Gewehr des Waffenherstellers Haenel auf einer Fachmesse für Jagd, Schießsport, Outdoor und Sicherheit im Jahr 2019.

          Nachfolger des G36 : Ein Sturmgewehr namens „Sultan“

          Ein sehr kleiner Waffenfabrikant aus Thüringen soll die neue Standardwaffe der Bundeswehr bauen. Wie konnte ein Zwerg, der sich mit seiner frisierten NS-Vergangenheit brüstet, den Branchen-Goliath schlagen? Unser Autor hat sich in Suhl umgesehen.
          700 Kilometer ohne Nachladen: der P7 des chinesischen Start-ups Xpeng auf der Messe in Peking

          Deutsche Automarken : Abgehängt von Chinas Start-ups

          Auf der einzigen Automesse des Jahres in Peking zeigen deutsche Hersteller konventionelle Modelle. Den chinesischen E-Autos haben sie wenig entgegenzusetzen.