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Ratgeber für Eltern : Hilfe, mein Kind spielt dauernd Computerspiele

In eine andere Welt abgetaucht: Der neunjährige Mingus im Open-World-Computerspiel Minecraft. Bild: dpa

Macht Daddeln süchtig? Müssen sich Eltern von zockenden Kindern gar Sorgen machen? Oder bringen Videospiele weiter? Wir haben neun wichtige Fragen zum Thema beantwortet.

          5 Min.

          Ist Computerspielen normal?

          „Fast alle Kinder und Jugendlichen spielen“, sagt Medienpädagoge Stephan Schölzel vom Infocafé in Neu-Isenburg, das Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern Orientierung in der digitalen Welt gibt. Nach der Jim-Studie 2018 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest spielen über alle Spielmöglichkeiten (Computer, Konsole, Tablet und Smartphone) knapp sechs von zehn Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren mindestens mehrmals in der Woche; nur ein Zehntel spielt nie. Am stärksten verbreitet sind Smartphone-Spiele. Nach eigener Einschätzung spielen die Jugendlichen gut 50 Minuten täglich; Jungen wesentlich länger. Dass Computerspiele faszinieren, verwundert nicht. Man kann mit (vielen) anderen spielen, ohne in einem Raum zu sein. Man kann in spannende Welten eintauchen, die der Wirklichkeit sehr nahekommen – und anders als in Romanen oder Filmen kann der Spieler die Handlung beeinflussen.

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