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Gesunder Menschenverstand : Die große Schwäche der Künstlichen Intelligenz

  • -Aktualisiert am

Kopflos soll die KI nicht sein – doch wie gelingt das? Bild: iStock

Mit maschinellem Lernen erreichen Computer erstaunliche Fähigkeiten. Doch für den nächsten Schritt braucht es noch etwas anderes. Ein Gastbeitrag.

          11 Min.

          Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) ist angebrochen. Artikel zu diesem Thema sind überall zu finden, sogar auf dem Cover der Cosmopolitan. Siri und Alexa bieten uns KI in unseren Taschen und in unseren Küchen. KI in der Cloud bearbeitet Onlinechat-Anfragen, gibt Produktempfehlungen und übersetzt zwischen unzähligen Sprachen. Und die KI-Technologie ist das Herzstück eines der aufregendsten Versprechen unserer Zeit: selbstfahrende Autos.

          Nach ihrer Geburt in den Fünfzigerjahren durchlebte die KI in ihrem ersten halben Jahrhundert Höhen und Tiefen, mit gelegentlichen dramatischen Erfolgen wie dem Sieg über den Schachweltmeister, denen viele Misserfolge gegenüberstanden, die dem Hype nicht gerecht wurden. Doch nun scheint es, vor allem in Form des auf neuronalen Netzen basierenden maschinellen Lernens (ML), endlich so weit zu sein: Industrie und Regierungen investieren Milliardensummen und liefern sich einen erbitterten Kampf um KI-erfahrene Talente. Jüngste Fortschritte lassen manche sogar glauben, dass die maschinelle Intelligenz der menschlichen fast ebenbürtig ist – Elon Musk twitterte, dass es ihn überraschen würde, wenn wir im Jahr 2029 nicht über eine „allgemeine Künstliche Intelligenz“ verfügen würden.

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