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VW-Pilotprojekt : Mit dem Quantenrechner den Stau vermeiden

Stau auf dem Weg nach Lissabon Bild: Reuters

Um den Verkehrsfluss in einer Stadt optimal zu steuern, sind herkömmliche Großrechner überfordert. Volkswagen startet daher in Lissabon sein erstes Pilotprojekt mit einem Quantencomputer.

          3 Min.

          Was kann der Quantencomputer für Mobilitätsdienste leisten, was moderne Hochleistungsrechner nicht können? Für Martin Hofmann, IT-Chef bei Volkswagen, ist die Antwort klar: „Für die Mobilität der Zukunft brauchen wir enorme Rechenleistung“, sagt er. Verkehr in der smarten Großstadt umfasse nicht nur Autos, sondern alle Verkehrsteilnehmer. „Bei dem hohen Wachstum an notwendiger Rechenleistung kommen die heutigen Rechnerarchitekturen schnell an ihr Ende“, sagt er.

          Carsten Germis
          (cag.), Wirtschaft

          Der Autokonzern beschäftigt Spezialisten für Quantencomputing an seinen Entwicklungsstandorten in München und in San Francisco. Die kleinen Teams arbeiten an einem System zur Optimierung des städtischen Verkehrs, das Volkswagen perspektivisch zur Marktreife bringen will, so dass es grundsätzlich für jede beliebige Stadt und für Fahrzeugflotten jeder Größe anwendbar ist.

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