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Nächster Mobilfunkstandard : Volkswagen will Tausende Roboter mittels 5G vernetzen

  • Aktualisiert am

Mehrere Tausend Roboter arbeiten in den Volkswagen-Fabriken. Bild: dpa

Der größte Autohersteller der Welt hat vor, eigene 5G-Netze in seinen Fabriken aufzubauen. Die Technik ist für die Branche in mehrerer Hinsicht wichtig.

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          Der Volkswagen-Konzern will eigene 5G-Netze in seinen Werken installieren. „Ja, wir streben den Erhalt privater 5G-Funklizenzen für die industrielle Nutzung an“, sagte der zuständige VW-Sprecher. Die neue Technologie solle für die Marke Volkswagen schrittweise umgesetzt werden. „Wir wollen deshalb zunächst einen Pilotbetrieb etablieren, daraus lernen und dann lokale 5G-Netzwerke in den Fabriken ausrollen.“ Die Standorte für den Pilotbetrieb steht noch nicht fest, doch gelten Wolfsburg und Zwickau als Favoriten.

          Obwohl die Kooperation mit kommerziellen Netzbetreibern zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen wird, strebt Volkswagen für die eigenen Standorte den Eigenausbau an. Der Konzern will seine Fertigung so flexibler und effizienter gestalten.

          Das gilt zum Beispiel für die Vernetzung der ungefähr 5000 Roboter im Wolfsburger Volkswagen-Werk, aber auch weitere Maschinen und Anlagen. Da der Software-Anteil in den Fahrzeugen deutlich steigt, wird zudem die Übertragung großer Datenmengen in die Fahrzeuge nötig. Die 5G-Technologie biete eine Art „Software-Betankung“ zu einem flexiblen Zeitpunkt der Produktion.

          In der Tochtergesellschaft Audi laufen schon Vorversuche mit einer schon installierten Funkzelle – was fehlt, sind noch 5G-fähige Chips. Auch Porsche strebt an, ab dem Jahr 2020 erste funktionsfähige Infrastrukturen in den Erprobungsbetrieb nehmen zu können.

          Im Zuge der Vernetzung von Maschinen und Anlagen sind Firmen auf schnelle Datennetze auch im Mobilfunk angewiesen. Die Deutsche Messe in Hannover etwa rüstet sich für den neuen Mobilfunkstandard mit einem eigenen Netz. Derweil befindet sich die Auktion der 5G-Frequenzen in der Schlussphase – der Erlös dürfte am Ende deutlich mehr als 5 Milliarden Euro betragen.

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