https://www.faz.net/-gqe-9ezkh

Amerikanischer Fahrdienst : Uber startet (wieder) in Düsseldorf

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Taxirivale Uber startet in Düsseldorf. Bild: dpa

Der Fahrdienst-Vermittler Uber will seine Dienste künftig auch in Düsseldorf anbieten. Dort war er bereits 2014 gestartet, musste aber den Betrieb einstellen. Die Nachfrage soll schon jetzt riesig sein.

          1 Min.

          Der Fahrdienst-Vermittler Uber ist jetzt wieder in Düsseldorf und damit in seiner dritten Stadt in Deutschland unterwegs. Dort werden seit diesem Montag alle aktuellen Uber-Dienste angeboten, die es derzeit schon in Berlin oder München gibt, wie Deutschlandchef Christoph Weigler der Zeitung „Rheinische Post“ sagte. Zum einen tritt Uber als Vermittler für gewöhnliche Taxis auf, zum anderen gibt es den Dienst Uber X, bei dem ein Mietwagen mit professionellem Chauffeur per App gerufen wird. In Düsseldorf wird zudem auch Uber Green angeboten, weitgehend der gleiche Dienst, jedoch kommt der Fahrer in einem Elektroauto.

          Uber war in Düsseldorf ursprünglich bereits 2014 gestartet, und zwar mit dem Dienst „Uber Pop“, bei dem Privatleute in eigenen Autos Fahrgäste beförderten. Dies, das eigentliche Uber-Modell, ist in Deutschland jedoch nicht erlaubt. Nach mehreren Gerichtsurteilen in diese Richtung wurde der Dienst deshalb wieder eingestellt. Seitdem versucht Uber einen Neuanfang in Deutschland, mit neuen Angeboten, die der deutschen Rechtslage entsprechen.

          Taxifahrer hatten geklagt

          Taxizentralen aus mehreren Großstädten hatten gegen Ubers Angebot geklagt, weil die privaten Fahrer und Uber keine Genehmigung zur Personenbeförderung haben. Uber wurde gerichtlich untersagt, Dienste mit Fahrern zu vermitteln, die keine Beförderungslizenz haben. Das entsprechende Angebot Uber Pop ist auch in Frankreich und Spanien nicht mehr verfügbar. Uber bietet deshalb nur Fahrten professioneller Fahrer von Mietwagen- oder Taxiunternehmen an. Das schlägt sich auch in den Preisen der Fahrten nieder, die teurer sind als in anderen Ländern.

          Nun startet Uber in Düsseldorf mit rund 100 Fahrzeugen, darunter 30 Elektroautos, wie Deutschlandchef Weigler der Zeitung sagte. Die Stadt sei als dritter Standort in Deutschland ausgesucht worden, weil es hier ein hohes Interesse an Diensten der Firma gebe: „Wir haben nachvollzogen, wie oft es Bestellversuche in Städten gibt, in denen es uns nicht gibt. Das waren in Düsseldorf allein in diesem Jahr 150.000.“

          Uber hatte schon vor einigen Tagen bekanntgegeben, in einer dritten deutschen Stadt ihr Angebot starten zu wollen. Die genaue Stadt hatte das amerikanische Unternehmen bisher allerdings noch nicht angegeben. Bislang war Uber in Deutschland nur in Berlin und München vertreten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eines ist allen in der Union klar: Auch ein knappes Rennen, ja sogar ein knapper Sieg führen nicht automatisch ins Kanzleramt.

          Wer wird Bundeskanzler? : Laschets Kampf geht weiter

          Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.
          Armin Laschet sitzt im Studio für die „Elefantenrunde“ nach der Bundestagswahl.

          TV-Kritik: Bundestagswahl : Ein desillusionierender Fernsehabend

          Zunächst waren die Demoskopen die einzigen Wahlsieger. Wer noch dazu gehören wird, das hängt von der Kooperationsbereitschaft der FDP und der Grünen ab. Sie bestimmen, wer Bundeskanzler wird. Armin Laschets Schwäche könnte seine Chance sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.