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Uber-Entscheidung in London : Aus für den Wettbewerb

  • -Aktualisiert am

Die Uber-App auf einem Smartphone Bild: EPA

Uber hat den Verlust seiner Betriebsgenehmigung in London zum Teil selbst zu verantworten. Doch auch die alte Taxi-Lobby hat dazu beigetragen: Es geht um ihr einst sicheres Monopol.

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          Uber hat schwerwiegende Fehler gemacht. In London hat der Fahrdienstvermittler nun die Betriebsgenehmigung verloren. Die zuständige Behörde rügt, dass unautorisierte Fahrer mit gefälschten Profilen Passagiere mitgenommen haben. Ubers Computersystem hatte Sicherheitslücken.

          Dass jetzt aber sofort alle 45.000 Uber-Fahrer in der britischen Hauptstadt nicht mehr weiterarbeiten dürfen sollen, ist schon ein sehr hartes Urteil. Nicht nur die betroffenen Fahrer werden es bedauern, auch Hunderttausende Kunden, die ganz überwiegend sehr zufrieden waren. Uber-Autos sind moderner als die traditionellen schwarzen Taxis. Und Ubers Fahrpreise waren deutlich geringer als die der Black Cabs, die über Jahrzehnte faktisch das Monopol innehatten.

          In vielen Ländern sind die offiziellen Taxis recht teuer, daher hat Uber den Markt aufrollen können. Dass der neue Wettbewerber nun ausgebremst wird, hat Uber zwar teils selbst durch Pannen zu verantworten, doch dahinter stehen auch die Interessenvertreter der alten Taxi-Lobby. Sie behaupten, für die Sicherheit der Kunden zu streiten; tatsächlich geht es um ihr einst sicheres Monopol.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

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