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Uber-Chef im Gespräch : „In fünf Jahren fliegen wir durch die Stadt“

Sieht so die Zukunft des Taxis aus? Ein Modell eines der möglichen Uber-Flugtaxis, vorgestellt Anfang Mai in Los Angeles. Bild: AFP

Der neue Uber-Chef will in zwei Jahren einen Prototyp haben und in fünf Jahren abheben. Im Gespräch mit der F.A.S. macht er zudem ein Zugeständnis an deutsche Städte.

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          Als Treffpunkt ist das Hotel „Adlon“ in Berlin vereinbart. Wir erwarten einen Störenfried, einen Provokateur aus Profession: den Chef von Uber, der Firma aus San Francisco, die den Verkehr rund um den Globus neu regeln will und sich darüber jede Menge Feinde schafft. Es tritt auf: Dara Khosrowshahi, ein Amerikaner mit iranischen Wurzeln, 1969 in Teheran geboren, ein besonnener Typ von ausgesuchter Höflichkeit, der Donald Trump hasst, den Fußball liebt und in Berlin als Erstes eine Runde auf dem Elektrofahrrad rund ums Brandenburger Tor dreht. Deutschland ist ein wichtiger Markt für ihn, der erste Aufschlag hierzulande aber ist grandios gescheitert. Vor seiner Zeit war das, der neue Uber-Chef tastet sich nun wieder heran.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Herr Khosrowshahi, der Start von Uber in Deutschland ist 2014 völlig missraten. Welche Lehre ziehen Sie daraus?

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