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Gesperrter Präsident : Twitter verteidigt Trumps Rauswurf

Twitter-Chef Jack Dorsey verteidigt die Sperrung von Trumps Konto. Bild: Picture-Alliance

Twitters Vorstandschef Jack Dorsey findet Trumps Ausschluss weiterhin richtig, bedauert die Entscheidung aber auch. Vom Ausgesperrten kommt abermals heftige Kritik.

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          Der Ausschluss von Donald Trump auf Twitter und anderen Online-Plattformen schlägt weiterhin hohe Wellen. Erstmals hat sich jetzt Jack Dorsey, der Vorstandschef von Twitter, persönlich in die Diskussion eingeschaltet. In einer Serie von Einträgen auf seiner Plattform nannte er den Schritt eine „richtige Entscheidung“, beschrieb sie aber auch als „gefährlichen Präzedenzfall“. Sie unterstreiche die Macht, die eine einzelne Person oder ein einzelnes Unternehmen über einen Teil des globalen öffentlichen Dialogs hielte.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Der scheidende Präsident hat Internetkonzerne derweil abermals heftig kritisiert. Ohne konkrete Namen von Unternehmen zu nennen und seinen eigenen Ausschluss direkt zu erwähnen, beklagte er in einer Videoansprache vom Weißen Haus einen „noch nie dagewesenen Angriff auf freie Rede, den wir in den vergangenen Tagen gesehen haben“. Bemühungen, Amerikaner zu „zensieren“, seien falsch und gefährlich.

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