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An den Grenzen der Physik : Trumpf und Zeiss bauen am Superchip

  • -Aktualisiert am

In der Welt der Laser: Trumpf liefert eine Schlüsseltechnologie für die Chip-Herstellung durch ASML. Bild: Reuters

Das große Geschäft der Mikrochips boomt. Jetzt stoßen die schwäbischen Unternehmen mit dem niederländischen Spezialmaschinenbauer ASML an die Grenzen der Physik vor. Geht es noch schneller, größer und kleiner?

          5 Min.

          Das große Geschäft mit Mikrochips wird jenseits von Europa gemacht. Hersteller wie Intel, Samsung oder TSMC aus Taiwan beliefern alle, die auf jenen Zukunftsfeldern zu Hause sind, die es ohne enorme Rechen- und Speicherleistungen nicht gäbe: autonomes Fahren, 5G, Künstliche Intelligenz, Big Data und so weiter. Es ist ein Riesenmarkt, und Mikrochips sind ein unverzichtbarer Teil davon. In Ditzingen, nordwestlich von Stuttgart gelegen, sagt Peter Leibinger einen Satz, der für ein deutsches Maschinenbauunternehmen kühn klingt: „Für die globale Computerchip-Industrie sind wir essentiell.“

          Uwe Marx

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Damit meint der Technik-Vorstand von Trumpf nicht sein Unternehmen allein, das mit 3,5 Milliarden Umsatz in der Branche zwar groß ist – aber winzig klein, gemessen an den Tech-Giganten, die den Mikrochip-Markt dominieren. Leibinger meint eine europäische Partnerschaft, der neben Trumpf der – ebenfalls schwäbische – Optik-Konzern Zeiss und der niederländische Spezialmaschinenbauer ASML angehören, global größter Hersteller sogenannter Waferscanner zur Herstellung von Mikrochips.

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